FISCHVERPACKUNGEN
Für die Fischverpackung wird hauptsächlich eine Vakuumverpackung eingesetzt. Verpackt werden die Fische rationell auf Tiefziehmaschinen oder in Siegelrandbeutel, wo die Fischverpackungen evakuiert und versiegelt werden. Zum Einsatz kommen PA/PE Folienkombinationen mit bzw. ohne Barriere oder Hartfolienverbunde. Um der Fischverpackung eine optimale Präsentation zu geben, kann die Deckelfolie bedruckt werden. Teilweise werden als Unterbahn auch metallisierte Verbundfolien verwendet. Dies gibt der Fischverpackung ein zusätzlich hochwertiges Erscheinungsbild.
Eine zusätzliche Variante der Fischverpackung ist die Skinverpackung. Dabei wird eine standfeste Unterfolie (Hartfolie) verwendet und mit einer Skinoberfolie versiegelt. Die Skinfolie legt sich wie eine zweite Haut um den Fisch und verleiht der Fischverpackung ein optimales Aussehen. Dadurch, dass die Unterbahnfolie auch als metallisierte Ausführung eingesetzt werden kann, erhält die Fischverpackung ein vorteilhaftes Erscheinen.
Zudem kann die Fischverpackung auch als Transportverpackung und Lagerverpackung genutzt werden. Um Druckstellen zu vermeiden, werden Schalen mit einer transparenten Deckelfolie verwendet. Die Schalen können auf einer Tiefziehmaschine oder einem Traysealer verarbeitet werden.
Materialbeispiele für Fischverpackung
Kurzbezeichnung | Zusammensetzung | Eigenschaften |
PA/PE | Polyamid/Polyethylen als | Oberfolie, Unterfolie, Vakuum, Schutzgas, flexibel, |
OPA/PP | orientiertes biaxiales Polyamid/Polypropylen) | Oberfolie, Vakuum, Schutzgas, flexibel, |
PETP/PE/ | Polyester /Polyethylen-EVOH | Oberfolie, Unterfolie, Schlauchbeutelfolie, |
A-PET/PE | amorphes Polyester/Polyethylen | Oberfolie, Unterfolie, Vakuum, Schutzgas, |
PS/EVOH/PE | Polystryrol /EVOH(Barriere) /Poyethylen | Unterfolie, Schutzgas, standfest, bedruckbar |
PP/EVOH/PP | Polypropylen /EVOH(Barriere) | Unterfolie, Schutzgas, standfest, pasteurisierfähig, |
