VERBUNDFOLIEN:
Herstellung von Verbundfolien:Die Herstellung von Verbundfolien erfolgt der Einsatzhäufigkeit nach, als: | |
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Geblasene Folie oder Flachfolie von einer Chillroll-Anlage |
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Kleber- oder Extruder-Kaschierung |
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Extrusions-Beschichtung oder Coextrusions-Beschichtung |
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HS-Lack, Hotmelt, PVDC, Kaltsiegellack |
Einflüsse der Herstellungsverfahren auf die Eigenschaften von Verbundfolien
Kleberkaschierung
Auswirkungen und Besonderheiten:
- Polyolefine ab 20 µ Dicke, ggf. mit Gleit- und/oder Antiblockmittel sind als Heißsiegelschicht und für alle Trägerfolien möglich
- dicke Kleberschicht (und ggf. Polyolefine höherer Dichte) ergeben höhere Steifigkeit, Kleber einfärbbar
- transparente Verbunde sind relativ klarsichtig und homogen
- rollneigungsarme Fertigung möglich
- geruchsneutral
Extrusionskaschierung
Auswirkungen und Besonderheiten:
- Polyolefine (siehe oben) als Heißsiegelschicht möglich
- hitzempfindlichere Trägerfolien (OPP,PVC) sind weniger geeignet
- die Heißsiegelschicht kann dünn (preiswert) sein
- dünne Primerschicht (und PE-LD als Zwischenschicht) möglich, deshalb flexibler
- nicht rollneigungsfrei
- produktionsbedingter, leichter PE-Geruch
Extrusions- und Coextrusionsbeschichtung
Auswirkungen und Besonderheiten:
- PE-LD und Ionomere (Dicken ab ca. 10 µ) als Heißsiegelschicht möglich
- hitzeempfindlichere Trägerfolien (OPP, PVC) sind weniger geeignet
- wegen dünner Primerschicht sehr flexibel
- zur Schlupfverbesserung leichte Puderung oder Mattierung der PE-Oberfläche empfehlenswert
- transparente Verbunde weniger homogen und klarsichtig
- produktionsbedingter, leichter PE-Geruch (bei Coex günstiger)
Coextrusion
Auswirkungen und Besonderheiten:
- Flachfolien-Coextrusion wird vorwiegend für Hartfolien angewandt
- Schlauchfolien-Coextrusion hauptsächlich zur Herstellung von PA/PE-Verbunden
